Hitzebeständige Leitung

Für den Einsatz bei dauerhafter Temperaturbelastung bis 700° C

  • Hitzebeständige Leitung
    Hitzebeständige Leitung

    In einigen Industrien kann extreme Hitze von mehreren hundert Grad entstehen. Auch unter diesen extremen Bedingungen braucht es eine sichere und zuverlässige Stromversorgung. 

    Wo „normale” Temperaturen herrschen, reichen auch „normale“ Leitungen, etwa mit einem PVC-Mantel, aus. Sie sind in der Regel auf Höchsttemperaturen von rund 70 bis 90° Celsius ausgelegt und sind somit für den Einsatz in Industrieanlagen oder Fabriken mit gewöhnlicheren Temperaturen ausgelegt. Überall dort, wo Temperaturen jedoch dauerhaft die 100° Celsius-Marke überschreiten, sind hitzebeständige Leitungen gefragt. Die neue ÖLFLEX® HEAT 700 SC von LAPP bietet noch mehr, sie hält einer dauerhaften Temperaturbelastung von bis zu 700° Celsius stand

    Optimalen Hitzeschutz

    Ihre Hitzebeständigkeit hat die Leitung ihrem Aufbau und ihren perfekt aufeinander abgestimmten Materialien zu verdanken. Während die Litzen ihrer Vorgängerin aus reinem Nickel bestanden, setzt LAPP bei der neuen Einzeladerleitung auf vernickelte Kupferleiter. Die Isolation der Leitung besteht aus einer mehrfachen Glasseideumspinnung und einem Glasseidegeflecht. Das Zusammenspiel aus beiden Faktoren, also Litzen und Isolation, macht die Temperaturspitzenverschiebung möglich. Verglichen mit einem reinen Nickelleiter erzielt der feindrähtige, vernickelte Kupferleiter zudem eine bessere elektrische Leitfähigkeit, eine höhere Spannungsfestigkeit und erlaubt es zudem, kleinere Leiterquerschnitte zu wählen als bei ihrer Vorgängerin. Die halogenfreie und flammwidrige Materialzusammensetzung reduziert die Gefahr einer Brandfortleitung im Brandfall.

    Die Einzeladerleitung kommt überall dort zum Einsatz, wo es besonders energie- und temperaturintensiv zugeht und eine feste Verlegung und Verdrahtung erforderlich ist. So zum Beispiel in Gießereien, in Heizmodulen oder Elektroherden sowie in Hütten- und Stahlwerken, aber auch in der chemischen Industrie oder im Maschinen- und Gerätebau. Ausgelegt ist das Neuprodukt auf eine Spannung von 300/500 Volt.